AKTUELLES

  • Bildung von Betreuungssettings


    Liebe Eltern,

    im Folgenden möchten wir Ihnen einen Einblick gewähren, wie wir in unserer Einrichtung die Betreuungssettings/Gruppensettings zusammenstellen.

    Doch zunächst einmal eine kurze Einführungserklärung:

    Auszug aus der Fachempfehlung Nr. 15 vom 21.04.2020

    Fachempfehlung zur Veränderung der Rahmenbedingungen in der Betreuung von Kindern von Personen mit einem Anspruch auf Kindertagesbetreuung

    vom Ministerium NRW

    „Was ist mit „Betreuungssettings“ gemeint?

    Um die Ansteckungsrisiken zu minimieren sollen die Kinder konkreten Betreuungssettings/ Gruppensettings (ab 08.06.2020) zugeordnet werden.:

     „Darunter verstehen wir eine Gruppe von Kindern, die regelmäßig, in gleicher Zusammensetzung in klar definierten Räumlichkeiten innerhalb einer Einrichtung betreut werden.

    Je nach Betreuungsbedarf bzw. der schrittweisen Öffnung der Einrichtung durch mehr Kinder, können und müssen diese angepasst werden, um

    soweit und bestmöglich, keinen unmittelbaren Kontakt zueinander zu haben

    Von daher werden unsere Geschwisterkinder gemeinsam weiterhin in einer Gruppe betreut.

    Die eher allgemeinen Vorgaben vom Ministerium oder vom Jugendamt treffen auf ein breites und vielfältiges Spektrum unterschiedlicher Situationen und Bedingungen, die bei der Ausweitung der Betreuung hier vor Ort, auf unsere Einrichtung hin, berücksichtigt werden müssen.

    Bei der Einteilung der Betreuungssettings /Gruppensettings müssen wir beachten:

    Einhaltung des Infektionsschutzes, so dass u.a.

    • eine Rückverfolgbarkeit von möglicherweise eintretendem Infektionsgeschehen gegeben ist,
    • die Schaffung neuer Kontaktnetze vermieden werden,

    wobei durch eine stufenweise Wiederaufnahme ein erhöhtes Risiko für die Kinder, deren Eltern und Familien als auch für die tätigen Kräfte einher geht.

    • weiterhin maßgeblich bleibt, dass die Beschäftigten in den Einrichtungen, sowie die Eltern und deren Kindern im privaten Rahmen weitere Sozialkontakte vermeiden.

    Das Distanzgebot bleibt weiterhin bestehen, wobei erneut klargestellt werden muss, dass sich dies im Bereich der Kindertagesbetreuung im Verhältnis von betreuenden Personen und Kindern nicht umsetzen lässt. Es sollte aber von den pädagogischen Kräften untereinander und zu den Eltern beachtet werden.

    • Ein Setting besteht aus einer festen Zusammensetzung,
      • in fest zugeordneten Räumlichkeiten,
      • mit einem soweit wie möglich festen Personalstamm und
      • keinen unmittelbaren Kontakten zueinander
      • gemeinsame Betreuung von Geschwisterkindern in einem Gruppensetting, wobei die eigentliche Gruppenzugehörigkeit in einigen Fällen ungeachtet bleibt.
    • Eine deutliche Trennung der Spielflächen im Außenbereich.
    • Einschränkungen bei der Nutzung von bisher gemeinschaftlich genutzten Spielflächen.

    (Inhalte aus der 15. Fachempfehlung (21.4.2020) des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW (MKFFI)

    Uns als Kindertagesstätte kommt eine große Schlüsselfunktion beim „Auspendeln´ von Normalisierungsschritten und Risikovermeidung bzw. -verschärfung zu, die geprägt ist, von gegensätzlichem Interesse und wechselseitigen Abhängigkeiten. Dies ist nicht immer leicht, wir betreten in vielerlei Hinsicht Neuland, dennoch versuchen wir den besten, passendsten Weg mit den geringsten Risiken zu finden.

    Über die Einteilung der Gruppensettings werden wir die betreffenden Eltern am 05.06.2020 telefonisch kontaktieren.

     (Angaben ohne Gewähr, Änderungen sind möglich)

    Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung bei der Umsetzung und Einhaltung der Empfehlungen.

    Im Namen aller Mitarbeiter Petra Barfknecht