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  • Eine Geschichte für alle Kinder, Eltern und Kollegen des Bensberger Kindergartenvereins. Teil 2


    Als die Kinder den Drachen besiegten… oder doch nicht?

    Was bisher geschah: Im Kindergarten hörte man ein leises Kichern und Plätschern. Alle fragten sich, woher dieses merkwürdige Geräusch kam, also begaben sie sich auf eine lange und spannende Suche. Am Ende ihrer Suche entdeckten sie in einem kleinen Becher ein kleines, grünes Lebewesen mit Kulleraugen das sie anblickte, eine Fontäne Wasser aus seinem Mund spuckte und mir nichts dir nichts wieder verschwand.

    Es verstrichen mehrere Tage nach dem aufregenden Ereignis im Kindergarten und die Kinder hatten ihren kleinen Kindergartenfreund schon fast vergessen, als am nächsten Vormittag wieder kleine, aber diesmal schlammige, Fußspuren vorzufinden waren. Die Waldgruppe ist gerade zurück aus dem Wald gekommen und draußen schüttete es wie aus Eimern. Alle waren pitschnass. Eines der Kinder entdeckte die Fußspuren, die zur kleinen Bank an der Tür führten. Auf der Bank entdeckte man einen Abdruck der aussah wie ein kleiner Popo. Plötzlich machte es „Hatschiii“ und alle wurden mit Matsch vollgespritzt. Da saß das kleine, jetzt nicht mehr so grüne sondern mit Matsch übersehende Lebewesen und kicherte. Als es die Kinder entdeckte zuckte es zusammen und verschwand. Plötzlich tropfte von der Decke ganz viel Matsch auf die Köpfe der Kinder. Doch im selben Moment machte es „platsch“ und der Drache erschien vor ihren Füßen. Er ist runtergefallen, weil seine Flügel voller Schlamm und wohl schwer zu bewegen waren. Eine der Walderzieherinnen lief zum Koch, um ein weiches Tuch zu holen, um unseren kleinen Freund darin einzuwickeln. Dieser zitterte und hatte natürlich ganz viel Angst vor den großen Menschen um ihn herum. Die Kinder haben in der Zeit ganz toll reagiert und einen großen Kreis um den Drachen gebildet. Niemand ist näher ran gegangen, damit sich der Drache nicht noch mehr vor ihnen fürchtet. Als die Walderzieherin wieder zurück kam, nahm sie den kleinen Drachen ganz vorsichtig in die Hand und umwickelte ihn mit dem weichen Tuch. Der kleine Drache schmunzelte glücklich. Alle begaben sich nun auf den Weg nach unten in den Waldraum. Eines der Kinder schlug vor „Der Drache muss nur baden gehen, dann kann er wieder fliegen“. Das war natürlich eine super Idee. „Kann einer eine kleine Schüssel mit lauwarmen Wasser beim Koch holen?“ fragte die andere Walderzieherin. Die Kinder flitzten natürlich alle auf einmal los, weil jeder helfen wollte. Kurze Zeit später kam eines der Kinder mit einer Schüssel lauwarmen Wasser hinunter und stellte sie auf den Esstisch. Alle Kinder setzten sich drum herum und schauten aufgeregt zu. Die Walderzieherinnen versuchten den kleinen Drachen aus dem Tuch zu holen und ihn vorsichtig in seine kleine Badewanne zu legen. Der Drache guckte verdutzt aber ließ sich helfen, denn er wusste, dass sie ihm nur helfen werden und ihm nichts Böses wollen. Es machte „platsch“ und der Drache landete mit dem Gesicht voraus ins Wasser. Alle lachten. Der Drache tauchte auf und sah aus wie ein begossener Pudel. Seine Ohren (er hatte nämlich ganz schön große Ohren für einen kleinen Drachen, fast wie Hasenohren) lagen auf seinen Augen und er konnte nichts sehen. Er schüttelte sich, sodass alle um ihn herum kleine Wassertropfen abbekamen. Dann spuckte er alle mit Wasser an und wartete auf die Reaktion. Alle lachten und so musste auch der kleine Drache lachen. Wie es weiter geht erfahrt ihr nächste Woche….